Die Entwicklung der KI beschleunigt sich scheinbar unaufhaltsam. Auch das KI-Symposium@HS Mainz 2025 hat das wieder gezeigt. Neben hoch interessanten Vorträgen und Gesprächen war es gerade der Quantensprung der verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten gegenüber den Beispielen aus dem Vorjahr, der gezeigt hat, wie wichtig es ist sich dauerhaft und intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen und Strategien für den Umgang damit und die damit verbundene juristische Beratung zu entwickeln.
Die KI-Richtlinie der Europäischen Union ist ein erster Versuch, rechtliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Nutzung der KI zu erstellen. Von einigen als Einschränkung der Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten innerhalb der EU betrachtet, sind solche Rahmenbedingungen gerade dann wichtig, wenn in anderen Ländern scheinbar sichere Rahmenbedingungen plötzlich wegfallen und keine Grenzen (mehr) gesetzt werden. Die Mitgliedstaaten der EU können sich nicht auf Produktentwicklungen aus dem Ausland verlassen, sondern müssen auf europäischer Ebene Alternativen entwickeln. In diesem Zusammenhang gilt es, die Frage, die Professor Tristan Schulze während der Tagung gestellt hat, zu beantworten:
"Die KI tut, was der Mensch will. Aber was sollte der Mensch wollen, wenn die KI alles kann?"
Diese ethische und moralische Frage benötigt zwingend auch einen rechtlichen Rahmen, der nicht nur die Nutzung der KI, sondern auch deren Implikationen in allen Bereichen des Lebens und des Rechts regelt.
Welchen Einfluss hat immer zunehmende Co-Kreativität auf die rechtliche Beurteilung der Arbeitsergebnisse? So können KI-generierte Ergebnisse nach der Rechtslage keine urheberrechtsfähigen Werke sein, können aber sehr wohl Urheberrechte Dritter verletzen. Ab wann unterliegt jedoch ein Prompt urheberrechtlichem Schutz? Welche Implikationen hat die KI für Markenkreation, Markenrecherchen oder die Entwicklung von Logos und anderen Design-Elementen? Wird die Benennung des Designers obsolet werden?
Diese Fragen und andere beeinflussen unsere tägliche Arbeit - und wir geben unseren Mandanten die Antworten, die sie brauchen.
© Grafik: Steve Johnson
Link zur Veranstaltung: https://www.hs-mainz.de/news/hochschulweites-ki-symposium/?back=254&cHash=dddfac20a86b9030f8f28f1fc99deed4
The development of AI seems to be accelerating relentlessly. The KI-Symposium@HS Mainz 2025 once again demonstrated this. In addition to highly interesting lectures and discussions, it was the quantum leap in various application possibilities compared to the examples from the previous year that showed just how important it is to stay on top of this subject and to develop strategies for dealing with it and providing legal advice on it.
The AI Directive of the European Union is a first attempt to create legal frameworks for the development and use of AI. Viewed by some as a restriction on development and application possibilities within the EU, such frameworks are particularly important when previous certainties and rules in other countries suddenly disappear, and no boundaries are set. EU member states cannot rely on product developments from abroad but must develop alternatives at the European level. In this context, it is necessary to answer the question posed by Professor Tristan Schulze during the conference:
"AI does what humans want. But what should humans want when AI can do everything?"
This ethical and moral question urgently requires a legal framework that not only regulates the use of AI but also its implications in all areas of life and law.
What are the implications of ever increasing co-creative processes on legal issues? While AI-generated results cannot be the subject of copyright protection under current law, they can certainly infringe on third-party copyrights. On the other hand, when does a prompt become subject to copyright protection? What implications does AI have for brand creation, trademark research, or the development of logos and other design elements? Will the designation of the designer become obsolete?
These questions and others affect our daily work - and we provide our clients with the answers they need.
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